mountix.com-Foto der Woche: Dem Watzmann aufs Dach gestiegen

Nachdem in den vergangenen Wochen Bilder aus Bolivien und den USA die meisten Herzchen von euch erhielten, kehren wir diese Woche zurück nach Deutschland, genauer gesagt in die Berchtesgadener Alpen. mountix.com-Mitglied Josef wagte sich an die Watzmann Überschreitung.

Um alles entspannt angehen zu lassen, verbrachte er die Nacht zuvor auf auf dem Watzmannhaus. Den ausführlichen Bericht zum Aufstieg dorthin findet ihr übrigens im Blog des Berchtesgadener Lands. Wie es nach der Übernachtung weiterging? Josef berichtet euch:

„Nach dem Hüttenabend am Sonntag stehen wir am Montag – für Bergsteigerverhältnisse – recht spät auf. Heute steigen wir König Watzmann aufs Dach: Die Watzmann Überschreitung wartet auf uns. Doch zuerst erleben wir auf der Terrasse des Watzmannhaus einen eindrucksvollen Sonnenaufgang. Während hier oben auf fast 2.000 Metern schon wieder bestes Wetter herrscht, ist`s im Tal noch etwas neblig.

Als wir fertig gefrühstückt und unsere Sachen gepackt haben, verabschieden wir uns von den Hüttenwirten und dem Hüttenreferenten und machen uns auf den Weg zum Hocheck. Vom Watzmannhaus steigen wir in die grüne Mulde ab und dann auf der anderen Seite in weiten Serpentinen zum Hocheck (2.651m) auf.

Über teilweise losen Schotter erreichen wir den Hochstieg, eine versicherte Felsstufe. Danach wird das Gelände flacher und der Weg führt etwas unterhalb der Abbruchkante zum Watzmannkar am Grat entlang. Im oberen Teil des Aufstiegs ergeben sich imposante Tiefblicke ins Watzmannkar und zu Königssee und Obersee. Erstaunlicherweise gibt es hier oben nur ganz vereinzelte Schneereste, diese erfordern aber volle Konzentration: ein Ausrutschen kann auch schon am Weg zum Hocheck fatal sein.

Am Hocheck Gipfel erwartet uns eine unglaubliche Fernsicht von mehreren hundert Kilometern, die ich auf diesem Bild festgehalten habe. Vom Hocheck sieht man dann auch schon das nächste Etappenziel der Watzmann Überschreitung sehr deutlich: Die Mittelspitze ragt in einiger Entfernung empor.“

Wie es vom Hocheck zur Mittelspitze und schließlich zur Südspitze weiterging, lest ihr hier.

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