mountix.com-Tour der Woche: Mit Franklin auf dem Mountainbike in der Schweiz unterwegs

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Endlich Feierabend, dann nichts wie raus in die Berge! Das dachte sich auch mountix.com-Mitglied Franklin aus der Schweiz, der sich sein Mountainbike schnappte und zum Schönenbodensee aufbrach. Mitgebracht hat er nicht nur eine prima Tourenempfehlung (inkl. GPS-Track), sondern auch wunderschöne Fotos. Lest und schaut selbst…

Die Tour hab ich gemacht, da sie nicht höher als 1300 m hoch geht und ich sicherlich auch nicht mit Schnee rechnen musste. Ich bin von meinem Zuhause in Buchs losgefahren und merkte gleich, dass der Frühling schon langsam die Oberhand genommen hat: überall blühende Wiesen und viele Apfelbäume mit weißen Blüten. In Gams war es dann vorbei mit der Gemütlichkeit: Es ging auffi. Aber die Strapazen wurden immer wieder belohnt mit einem herrlichen Blick ins Rheintal und auf die Kreuzberge. Die Wolken spielten mit der Sonne ein wenig Katz und Maus, schlichen sich aber zum Glück immer wieder davor. Neben der Strasse strahlten die Löwenzahnblumen (Sauenblumen wie man bei uns sagt) schon in sattem Gelb. Bei der Vorder Schwendi auf 974 Metern habe ich kurz angehalten. So viel Zeit muss sein! Denn hier kann man auf zwei Bänklein Platz nehmen, um die wunderbare Aussicht ins Rheintal zu geniessen. Das dritte Bänklein, das letztes Jahr noch ganz war ist leider über den Winter auseinandergefallen. Der Einfluss der Natur war hier zu stark.

Schon bald musste ich rechts abzweigen, um auf den Weg zur Obetweid zu gelangen. Die ersten paar Meter sind ziemlich steil, es folgt nur ein kurzes Erholungsstück, bevor ich dann wirklich in den letzten Gang schalten und ziemlich beißen musste. Ohne Absteigen hab ich’s dann hochgeschafft bis zur Lichtung, wo der Blick auf die Alp, Mutschen, Gätterlifirst, Kreuzberge und das Rheintal verzaubert. Ich bin dann den Wanderweg noch ein wenig weiter hochgefahren, ehe ich links hinterfahren musste zur Alp Loch. Die erste Passage war feucht und die Reifen versanken mal kurz im Schlamm. Danach war ich auf einem herrlichen Singletrail und konnte dem bis zur Alp folgen. Die Krokusse schauten hier schon überall aus der Erde! Ich konnte noch die letzten Sonnenstrahlen erhaschen, danach verschwand sie vorerst hinter den Gipfeln. Hab dann die Alp Loch passiert und bin hinunter zur Chueweid gefahren. Auch hier war der Aussichtspunkt wieder mit zwei Bänklein ausgestattet für die Geniesser. Ich verblieb nur um ein paar Bilder festzuhalten. Bin dann gleich rechts wieder abgebogen, um mich auf den Weg zur Summerigweid zu machen. Zuerst eine 3 m Tragepassage und dann über Holzbrücklein und Wiesen gefahren bis zu einem Wegweiser, wo ich dann etwa 50 Hm zu Fuß in Angriff nehmen musste. Diese waren aber ein Kinderspiel. Vor der Anhöhe der Summerigweid blendeten mich dann schon wieder die Sonnenstrahlen und oben war es wunderbar. Der ideale Rastplatz! Ein Apfel und zwei Getreideriegel verschlungen und dann ein paar Fotos von der Krokuspracht gemacht. Ein Self-Portrait durfte auch nicht fehlen. Dann nach einer kurzen Wiesenpassage wieder auf einen Kiesweg gelangt. Kurz vor dem Erreichen der Asphalt-Straße machte ich einen längeren Stop, da hier die Aussicht zu der Aliverkette, genauer gesagt zu Gamsberg, Sichelchamm, Margelchopf etc. herrlich war. Dann hab ich ein Feld wunderbarer Schlüsselblumen gesichtet und diese hab ich dann auch noch fotografiert. Die dicke umherschwirrende Hummel schaffte es auch einmal aufs Bild.

Die Fahrt ging dann weiter zum Schönenbodensee. Hier war’s richtig ungewohnt ruhig, denn meistens wenn ich bisher hier durchgefahren bin, waren viele Badegäste vor Ort.  Ich konnte hinten auf einem Kiesweg bis zum See fahren. Das Quaken einiger Frösche und deren Sprung ins Wasser war deutlich hörbar. Ich verblieb hier einige Zeit um den See und die Berge zu fotografieren. Es war herrlich! Auf der Weiterfahrt nach Wildhaus habe ich dann doch ein wenig gefroren. Eigentlich wollte ich noch ein paar Höhenmeter mehr absolvieren, doch die Uhr stand klar auf Rückfahrt! Also bin ich die Hauptstraße wieder runter gefahren bis zur Abzweigung Grabserberg. Hier noch kurz ein paar Meter bergauf, bis es dann nur noch abwärts ging. Die Kuhfladen auf der Strasse durften natürlich auch nicht fehlen, ich konnte jedoch gekonnt ausweichen. Der Blick auf die Drei Schwestern und die Liechtensteiner Berge war auch phantasisch, da sich diese schon rot einfärbten. Ich bin dann weiter bis nach Grabs gefahren und  über die Egeten wieder nach Buchs. Eine herrliche Runde, die noch mit vielen Variationen erweitert werden könnte, wenn die Zeit vorhanden ist.

Eure schönsten Touren veröffentlichen wir im mountix.com-Blog. Jede Woche erscheint hier ein Tourenbericht zusammen mit den Fotos eines mountix.com-Mitglieds. Was waren Eure schönsten Erlebnisse der letzten Tage auf Hochskitour, beim Mountainbiken, Rennradfahren, Klettern oder Wandern? Wir freuen uns über Euren Vorschlag zur “Tour der Woche” an tour@mountix.com!

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