Let’s go north! Auf Skitouren-Abenteuer in Norwegen

[nggallery id=14]

Man kann mountix.com-Mitarbeiterin Martina Pomper wirklich keine engstirnige Tourenplanung vorwerfen. Bei der Frage, wohin es gehen soll, nachdem das Wetter in den Alpen und südlich davon schlecht werden sollte, wurde sogar die Vorhersage für Kreta, die Sierra Nevada und die Abruzzen gecheckt. Letztlich lockte Norwegen – ein Erlebnisbericht.

„Eigentlich wollten wir ja ins Wallis und Mont Blanc Gebiet. Die Hütten waren schon alle reserviert, aber der Wetterbericht klang einfach katastrophal. Also haben wir uns spontan zusammen gehockt – und die Wahl fiel auf Norwegen. Es folgte die erste Teamwork-Aufgabe für uns fünf: Einer sagte die Hütten im Wallis ab, der nächste buchte Flüge, der andere ein Mietauto, die nächste unsere „Hytta“ im Fjordland. Während für die Lofoten ebenfalls mieses Wetter vorhergesagt war, sollte es in den Hjorundfjorden halten. Und so hieß unser Ziel: Flughafen Alesund.

In Saebö haben wir ein gemütliches Selbstversorgerhaus gefunden, das für die nächsten Tage unsere gemütliche Heimat wurde. Noch schnell im „Tante Emma Laden“ eine Wanderkarte gekauft und los ging’s. Von jedem Gipfel, auf dem wir standen, entdeckten wir neuer Ziele. Eigentlich hätten wir fünf Wochen bleiben müssen, um alles abzuklappern. Norwegen verwöhnte uns mit wunderschönen Bergen und echten Traum-Skihängen. Es ist schon besonders, von Meereshöhe zu starten und dann von den bis zu 1700 Meter hohen Gipfeln (anders als bei uns in den Alpen übrigens ohne Gipfelkreuze) hinab zu wedeln.

Noch einige praktische Infos für „Wiederholer“:

• Ohne Mietwagen geht’s schlecht. Ist einfach hilfreich, um zu den Ausgangspunkten zu gelangen. Auch die Fähre haben wir gelegentlich genutzt.

• Taxiboote zur Abholung am Fjord bekommt man relativ leicht. Alle waren sehr hilfsbreit, haben uns mit Infos und Telefonnummern versorgt.

• Es gibt viele „Sail & Ski“-Anbieter. Die sind allerdings recht teuer, und man muss längerfristig buchen. Wir waren ganz happy mit unserer Variante, weil wir unabhängig waren und auch mit dem Auto ins Landesinnere fahren konnten.

Alles in allem eine traumhafte Zeit! Einziger Minuspunkt: Wir haben trotz ambitionierter Versuche keinen einzigen Fisch geangelt… Aber dafür im Geschäft gekauft. Nächstes Jahr versuchen wir dann Grand Combin und den Mont Velan…“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Connect with Facebook