Das Team mountix.com auf dem Weg zur La Sgambeda

Es ist Zeit die Ski zu wachsen, der Winter kommt – sicher, irgendwann… Nach wie vor ist das Team mountix.com aber noch auf den Trails, die die Welt bedeuten unterwegs. Für die Mädels ist das derzeit der Große Arber. Jedes Wochenende versuchen sie mindestens einen Sonnenauf- und einen Sonnenuntergang zu erleben. Anfang Dezember und ohne Spikes, für sie auf der einen Seite ein Segen, die Seelenspeicher lassen sich nirgends so leicht füllen wie auf dem höchsten Gipfel des Bayerischen Waldes. Zu Füßen meist ein Nebelmeer, das Gesicht in die letzte/ersten Sonnenstrahlen halten und einfach nur genießen – das Paradies kann so nah sein, wenn man sich nur einmal die Mühe macht es zu suchen.

Trotzdem liegt schon Schnee in der Luft und der Termin des ersten Skimarathons naht langsam aber sicher. Die La Sgambeda in Livigno, für viele Langläufer der Skimarathon, so auch für Steffi, die unbedingt am Start stehen möchte! Livigno ist für sie und viele andere Läufer nicht nur der erste Schneekontakt in der Saison sonder einfach speziell, im positiven Sinne. Die kleine Enklave – auf 1.800 HM gelegen – ist im Winter nur zeitweise über einen Pass von der italienischen Seite erreichbar aber meist nur durch einen einspurig befahrbaren Tunnel von der Schweiz her. Livigno liegt wunderschön, ein lang gezogenes Tal in mitten einer fast schon sanft anmutenden Bergwelt. Und genau in diesem lang gezogenen, meist flachen Talkessel findet die La Sgambeda statt. 42 km Skating und 35 km Klassik stehen in diesem Jahr auf dem Programm, ein hochkarätiges Rennen mit den besten Marathonläufern der Skilanglaufszene. Also für Steffi ein Lauf zum genießen. Ein Wochenende ohne Kinder, die glücklich zuhause sind bei der Oma – also Schnee und Ski pur für sie. Was Livigno noch so speziell macht? Die Höhe ist nicht zu unterschätzen, wer zu früh anreist oder zu spät der ist am Renntag schon vor dem Start fertig. Außerdem ist es sehr oft sehr kalt, Temperaturen um die minus 15 Grad fordern den Körper oft noch zusätzlich. Aber wenn es geschafft ist dann erwartet die Läufer eine Pastaparty die man so nur bei italienischen Rennen findet. Nur der Gsieser Tal Lauf bietet noch mehr und besseres, ansonsten ist Livigno in Steffis Augen ungeschlagen. Die Nudeln sind nicht verkocht, Fleisch und Käse aus der Region und die Leute freundlich. Dafür lohnt sich jeder Meter, egal wie hart er ist!

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