Auf dem Weg zur Patrouille des Glaciers: Die Damen aus dem Team mountix.com

DSC_0677_cut_colorSie ist eine Legende: Die Patrouille des Glaciers (PDG). Von der Schweizer Armee ausgetragen, gilt sie als eines der härtesten Skitourenrennen der Welt. Die Tour führt durch die Walliser Alpen von Zermatt über Arolla nach Verbier. Vom 29. April bis 3. Mai machen sich die rund 1800 Dreier-Teams auf die Strecke. Mit von der Partie: Andrea, Anna und Martina von mountix.com.

Martina, die lange Strecke beinhaltet über 4000 Höhenmeter Aufstieg und über 100 Leistungskilometer. Die kürzere Strecke von Arolla nach Verbier immer noch 50 Leistungskilometer. Warum zum Teufel tut man sich das an? Wie seid Ihr auf die Idee gekommen

Das hat Peter, Mitgründer von mountix.com, ausgeheckt. Er meinte, es sei doch nett, wenn mountix.com mit einem Herren und einem Damen-Team vertreten sei. Ich selbst habe eigentlich nur einen kurzen Anruf bekommen: „Du, wir haben Dich da jetzt mit angemeldet. Passt doch, oder?“ Aber ich finde die Idee wirklich cool, das ist eine ganz besondere Herausforderung und sicherlich unvergessliche Erfahrung. 

Seid wann bereitet Ihr Euch auf die PDG vor und wie?

Mitte Dezember haben wir die Info bekommen, dass wir einen der extrem knappen Startplätze ergattert haben. Seitdem haben wir die PDG halt einfach ständig im Kopf. Das heißt, dass wir versuchen, sehr oft auf Skitour zu gehen und Höhenmeter zu sammeln. Auch die Frage nach den passenden Rennski, der richtigen Lampe und der Anzahl der Ersatzfelle beschäftigt uns. Es geht um Fragen wie – In welcher Reihenfolge hängen wir uns ins Seil, aber – na klaro – auch darum: Was ziehen wir eigentlich an?

Die Strecke ist berühmt berüchtigt. Hast Du nicht auch etwas Angst davor? 

Nein, Angst würde ich nicht sagen. Eher eine gewisse Unsicherheit. Ich merke, dass die Anspannung steigt. Und natürlich frage ich mich, ob ich die Strecke schaffe, was passiert, wenn ich oder eine andere aus unserem Team nicht mehr kann, was passiert, wenn das Team nicht mehr funktioniert etc. Und ich hoffe natürlich, dass wir keine Materialprobleme, wie etwa einen Stockbruch haben werden oder schlechtes Wetter. Ein Föhnsturm auf 4000 Metern Höhe, das brauchen wir nun wirklich nicht… 

Stimmt! Wir drücken Euch auf jeden Fall die Daumen, dass die Bedingungen optimal sind. Und worauf freust Du Dich am meisten? 
Zum einen auf ein schönes Event. Die Stimmung bei der PDG muss einzigartig sein. Zum anderen auch wirklich auf diese tolle Landschaft und die Strecke. Hoffentlich sehen wir ein bisschen was und müssen nicht alles nachts laufen. Denn die Startzeit wissen wir ja noch immer nicht. Gut möglich, dass wir erst um 21 Uhr starten und dann die ganze Zeit in der Finsternis unterwegs sind. 

Last but not least freue ich mich natürlich auch einfach auf das Teamerlebnis und darauf, im Ziel ankommen zu können und zu sagen: „Ich habe es geschafft!“

Warum musste es gerade die PDG sein? Was macht dieses Event für Dich/Euch so besonders? 

Nunja, es ist ja quasi DAS Skitourenevent. Die Strecke ist Wahnsinn, das Rennen findet nur alle zwei Jahre statt und irgendwie gab’s da schon diesen Wunsch, wenigstens ein Mal im Leben dabei zu sein… 

Hast schon darüber nachgedacht, was Du nach der PDG machst?

Noch nicht wirklich. Unmittelbar nach dem Rennen wahrscheinlich duschen, Bierchen trinken, die Stimmung genießen und Blasen verpflastern? Und dann: Ski in den Keller räumen und die Radl-Saison eröffnen. 

Klingt bestens. Und mountix.com schickt ja noch ein Team an den Start, dem wir die Daumen drücken: mountix.com-Mitgründer Peter geht mit Martin und Dietmar auf Tour. Euch allen viel Spaß und Erfolg!

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