Gleitschirmfliegen auf mountix.com – und noch mehr Bergsportarten!

Gleitschirm, Gleitschirmfliegen
Stubaier Gletscher Gleitschirmfliegen

Alpinklettern, Wandern, Berglauf, Mountainbike, Sportklettern, Skitour. „Da geht doch noch mehr“, habt Ihr uns gesagt. Und darum gibt’s ab sofort noch mehr Bergsportarten, die Ihr nun ganz bequem per Icon zu Euren Aktivitäten zufügen könnt. 13 sind es insgesamt! Vom Eisklettern über Expeditionen, Canyoing und Schneeschuhtouren bis zum: Gleitschirmfliegen!

Letzteres freut zum Beispiel mountix.com-Mitglied Barbara („Babsi“) Lacrouts aus Schliersee. „Ich gehe seit 24 Jahren zum Gleitschirmfliegen. Und trotzdem wird es nie langweilig. Das Abenteuer, das Naturerlebnis, die Eindrücke – all das ist immer anders.“ Babsi freut sich auf neue Tourentipps von www.mountix.com-Mitgliedern. Sie gibt gerne ihre eigenen Erfahrungen weiter. Und das sind ’ne Menge! Allein von ihrem Hausberg, dem Walberg am Tegernsee, ist sie über 600 Mal gestartet. Die schönste Erinnerung aus 2012? „Definitiv eine Hochtour auf den Wilden Pfaff in den Stubaier Alpen. Etwa 30 Minuten sind wir über die fantastische Gletscherwelt geflogen. Das war traumhaft!“

Barbara verbindet ihre beiden liebsten Hobbys, das Bergsteigen und Gleitschirmfliegen, miteinander. „Besonders im Herbst werden die Verhältnisse im Gebirge oft so sanft, dass man auch von Bergen fliegen kann, die im Sommer keinen sicheren Start zulassen würden.“ Die Spezial-Ausrüstung, die Babsi zum Gipfel hochträgt, wiegt dann auch „nur“ 15 Kilo, statt der üblichen 30 Kilo. Hartgesottene gleiten auch im Winter über die verschneiten Gipfel. „Bei einer Geschwindigkeit von etwa 40 km/h ist der Fahrtwind allerdings ganz schön eisig“, sagt Barbara. Darum geht ihre Ausrüstung mit dem ersten Schnee in die Winterpause.

Wer mit dem Gleitschirmfliegen starten will, kann bei einem Tandemflug (ca. 120 €) testen, ob ihm der Tanz durch die Lüfte gefällt. „Wir haben in Deutschland mehrere hundert Flugschulen“, berichtet Barbara, die für den Deutschen Hängegleiter Verband tätig ist. „Hier werden am Wochenende Schnupperkurse angeboten.“ Wenn die Übungen an einem flachen Hang nicht schocken konnten, der meldet sich zum Grundkurs an. Dann geht es bereits nach einer Woche Theorie und Praxis an den ersten Höhenflug. „Das ist dann schon etwas anderes, wenn man am Berg steht, da runter läuft und plötzlich so viel Luft unter dem Hintern spürt“, erzählt Barbara, die sich an diesen Moment auch nach all den Jahren noch erinnert. Nach 40 absolvierten Flügen darf man zur Prüfung antreten.

Günstig ist das Hobby nicht. „Die Ausbildung kostet etwa 900 bis 1200 Euro, für die Ausrüstung muss man etwa 5000 € einplanen.“ Doch auch wenn alle 2-3 Jahre in einen neuen Schirm investiert werden muss – ein anderes Hobby kommt für sie nicht in Frage. „Wenn ich auf einem Streckenflug mehrere Stunden unterwegs bin, die Winde nutze, unter mir die unzähligen Gipfel und um mich herum nichts als Ruhe – was kann es da noch Schöneres geben?“

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